Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park?

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Mal sehen, jetzt gucke ich noch schnell in den Thread von blue fire, dann noch beim Silver Star und bei den Tageseberichten – oh, hallo! Ihr seid ja auch da! Entschuldigung, ich habe nicht bemerkt, dass ihr den Thread angeklickt habt. Na, jetzt wor ihr schonmal da seid, kann ich Euch von meinem letzten Besuch im Bayern-Park erzählen. Schließlich war ich da schon einige Jahre nicht mehr. Habt ihr Lust? Nein? Ich erzähl's Euch trotzdem.

Mein letzter Besuch des Bayern-Parks liegt schon einige Jahre zurück, so um 2015, 2016 herum. Damals besuchte ich mit einer lieben Freundin den Park. Seitdem habe ich es schleifen lassen, ich gebe es zu. Spätestens jedoch durch die Ankündigung Voltrums, stand fest: Es wird wieder mal Zeit!

Besonders spannend wurde der Besuch, da ich viele der Attraktionen, noch nicht kannte und weil man nach so vielen Jahren, den Park mal wieder aus einem neuen Blickwinkel betrachten kann. Seit der Zeit hat sich der Geschmack ja vielleicht etwas verändert. Wir werden es sehen!

Der Bayern-Park ist ein (noch) eher kleinerer Freizeitpark in Reisbach in Niederbayern, der vor allem die Familie ansprechen soll, aber auch einzelne Attraktionen für die älteren bereit hält. Von mir liegt der Park gut 32 Kilometer entfernt und gehörte in meiner Kindheit zu den am häufigsten besuchten Parks.


Wir hatten unsere Tickets bereits online reserviert und uns für einen Freitag entschieden, da wir davon ausgingen, dass es dort noch etwas ruhiger sein würde. Dieser Freitag war ein „blauer Tag“ im Parkplan, das bedeutet: Geöffnet von 9:30 Uhr bis 17 Uhr mit wechselendem Fahrbetrieb bei ausgewählten Attraktionen und einer Mittagspause. Tatsächlich haben wir davon aber nicht viel mitbekommen, entweder hatten wir Glück und waren immer zum richtigen Zeitpunkt an den Attraktionen oder der Park hat aufgrund der Besucherzahl doch umgeschwenkt auf einen durchgängigen Betrieb. Das wäre in der Tat sehr lobenswert!
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Schade war leider, dass das Wildwasser-Rafting den ganzen Tag geschlossen war, allerdings war dies im Internet nachzulesen, daher kein Vorwurf. Ärgerlich ist es natürlich trotzdem, aber so ist halt Technik und weder der Bayern-Park noch ABC-Rides freuen sich über Ausfälle, daher alles okay. Beim nächsten Mal dann wieder.

Durch Corona war noch die Indoorhalle geschlossen und die Teppichrutschen waren auch zu, wenn ich mich jetzt nicht täusche. Um diesem Thema nicht zu viel Zeit zu widmen, sage ich noch kurz, dass überall im Park Desinfektionsspender aufgestellt waren, Hinweise über die besonderen Maßnahmen wie Maskenpflicht an bestimmten Stellen zu lesen waren und bei manchen Attraktionen, Reihen gesperrt waren. Die Maskenpflicht galt in allen Indoorbereichen, sowie in den Warteschlangen, bei der Parkrundfahrt auch während der Fahrt.


So, da ich mir die genaue Reihenfolge unserer abgeklapperten Attraktionen und Bereiche schlicht nicht merken kann, eine mehr oder weniger lose Zusammenfassung und Erklärung zu den Attraktionen. Der Park war übrigens angenehm gefüllt, die Wartezeiten hielten sich in Grenzen, tatsächlich konnte man bei den meisten Attraktionen durchlaufen, sogar bei der Neuheit Voltrum. Die Besucher waren, von wenigen Ausnahmen abgesehen – recht angenehm.


Voltrum:

Die Neuheit und auch die Attraktion im Bayern-Park, auf die ich mich am meisten gefreut habe, obwohl ich schon etwas nervös war. 93 Meter Fahrthöhe sind für mich schon eine Hausnummer. Die höchste Vertikalfahrt war für mich bislang der Euro-Tower mit 75 Metern, aber hier haben wir einen Gyro-Drop-Tower, der an der Spitze 113 km/h erreicht, also doch etwas mehr, als bei der Aussichtsfahrt in Rust. Bei den FreeFalls oder den freefallähnlichen Anlagen, war die größte bisher der Ballistic Drop Tower Mystery Castle mit einer Fahrthöhe von ca. 50 Metern (variiert da ja immer so ein bisschen). Der höchste klassische Turm, bei dem man wirklich ausgeklinkt wird und fällt war der Knights Ride Tower mit 20 Metern, daher war der Repekt vor Voltrum definitiv da.

Leider kann ich zum Wartebereich nichts sagen, da ich ihn nur einmal durchquert habe und das recht schnell, da die nächste Fahrt schon bereit war. Später wurde man über einen kleinen Seiteneingang eingelassen, der sich neben dem Ausgang befand. Man war wohl noch dabei, den Bereich aufzuhübschen?

Ich kenne mich mit den Funtimetürmen jetzt nicht so gut aus. Jedenfalls besitzt dieser keine einengenden Schulterbügel, sondern recht bequeme Lapbars, die eine schöne freie Sicht auf das niederbayerische Hügelland versprechen. Es geht zügig nach oben, trotzdem ist man schon ne Zeit unterwegs. Die Lichter unter den Sitzen waren übrigens den ganzen Tag in Betrieb, kommen am Tage aber freilich nicht so gut zur Geltung. Oben angekommen dreht man sich noch eine Zeit lang, es bleibt definitiv genug Zeit, um die Aussicht zu genießen. Dann stoppt die Drehung und man hängt noch einige Sekunden da oben. Jetzt heißt es Arme hoch und warten... und warten... Und – keine Ahnung – nach fünf bis zehn Sekunden macht es „klonk“ und der Fahrgastträger rauscht nach unten. Das Ausklinken und die ersten Sekunden des Falls kribbeln ordentlich. Macht echt Laune! Dank des geringen Andranges konnte ich den Turm an dem Tag noch x weitere Male fahren.

Lustig waren die Reaktionen der anderen Leute. Eine Fallschirmspringerin war nach der Fahrt erstmal bedient, ein Familienvater hat sich „gewünscht“ wieder auszusteigen und ein amerikanischer Dad wirkte recht entspannt, seine Kinder waren aber etwas verängstigt, wollten danach aber auch gleich nochmal fahren, was sie dann – genau wie ich – auch taten. 😃

Das Gebäude, welches den Turm umgibt gefällt mir auch recht gut, zum Theming kann ich aber nicht wirklich viel sagen. Den Wartebereich konnte ich wie gesagt nur einmal kurz durchlaufen. Der Standort des Freefalls ist aber sehr interessant gewählt. Ziemlich am untersten Ende des Parks gelegen, aber wenn man oben ist, überschaut man trotzdem das ganze Land – das lässt die Höhe noch beeindruckender wirken.

Zugegeben, für die Höhe, kommt es einem garnicht so intensiv vor und auch wenn mir persönlich Coaster und andere Großattraktionen einfach mehr geben, so ist das Voltrum doch genau das, was ich mir unter einem Free Fall vorstelle: Richtig viel Höhe, eine schöne Aussicht, Freiheit und ein guter Drop. Voltrum ist für mich definitiv das aktuelle Highlight im Angebot des Bayern-Parks. Gratulation an die Familie Holzner: „Des is a schens Drum Turm!“ 😃
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Achterbahn:

Direkt daneben befindet sich die 2001 eröffnete Familienachterbahn von Zierer, deren Layout von oben betrachtet tatsächlich dem einer 8 gleicht. Hierbei handelt es sich um einen New Tivoli Coaster von Zierer mit einem Zug, mit 20 Wagen im Verbund einer Höhe von gut 12 Metern, 384 Meter Strecke und einer Höchstgeschwindigkeit von 42 km/h. Die Fahrt selbst bietet eine schöne Aussicht auf die Wildwasserbahn und führt durch einige kleinere Drops und Richtungswechsel. Typisch für den Bayern-Park ist sie zwar nicht große thematisiert (eigentlich garnicht), aber schön von der Natur umgeben. Wirklich dynamisch ist die Bahn zwar leider nicht, dafür ist wohl auch der Zug einfach zu lang, aber eine spaßige Fahrt ist es allemal, an einer Stelle wird man sogar, wenn man links sitzt auf die andere Seite geschubst. Eine nette, harmlose Familienachterbahn, auch für „Anfänger“. Lobenswert war die freundliche Mitarbeiterin, die sehr freundlich und bemüht war. Leider wird die Bahn nur mit einem Mitarbeitenden betrieben, welche am Ende des Zuges noch einen Freigabeknopf drücken müssen, so dauert es dann etwas. Aber wie gesagt, die Dame war sehr bemüht und wirkte immer sehr freundlich.

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Stadlgaudi 4D:


An der Stelle der ehemaligen Wirbelnden Pilze in Nachbarschaft zur Achterbahn und zum Schmetterlingstanz, steht seit 2018 die Stadlgaudi. Eine Art, puh, wie beschreibt man das... Eine Art Shooter-Karussell, welches sich zu den Leinwänden passend dreht und in dem pro Szene mit einer Karotte verschiedene Ziele abgeschossen werden. Begleitet von Soundtrack und Stimmen aus dem Off ist das Ganze ein schönes Erlebnis für die ganze Familie. Zwar finde ich es schade, dass die Wirbelnden Pilze weichen mussten, die Stadlgaudi ist aber definitiv ein schöner Nachfolger. Obwohl ich es schöner gefunden hätte, man hätte sich dafür einen anderen Platz gesucht, dann hätte man auch zwei größere Indoorattraktionen. Aber es gab sicher Gründe, warum die Teetassenschwammerl weichen mussten. Die Warteschlange beginnt zwar ziemlich trostlos und ist für meinen Geschmack etwas zu dunkel, dafür wartet vor allem am Schluss ein schönes Detail auf die Besucher. Da gibt es nämlich eine Lichterkette, die sich passend zu den Off-Stimmen passend nach oben oder unten bewegt. Ein schöner, realer Effekt.

Schmetterlingstanz:

Schon fast ein Klassiker im Park, ist der gleich neben der Stadlgaudi gelegene Schmetterlingstanz, ein Airboat von Huss. Macht echt Spaß, allerdings würde ich mir hier ein längeres und rasanteres Fahrprogramm wünschen. Ich glaube das Ding könnte noch mehr. So ist es aber eine familienfreundliche und recht hübsch anzusehende Anlage. Sollte man machen. Lustig war, dass sich in der Gondel meiner Mutter tatsächlich sogar ein echter Schmetterling verirrte. Der suchte aber schnell das Weite.
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Schaukelschiff:


Ebenfalls im unteren Parkteil befindet sich das Schaukelschiff, eine Anlage von Metallbau Emmeln mit sechs Reihen, einem schönen Stationsgebäude und einem langen Fahrprogramm. Die Galionsfigur an den Schiffsenden schien auch mal gestrichen worden zu sein. Die Farbe kam mir kräftiger vor. Optisch macht das Schiff viel her. Schade ist es nur, dass es Glückssache ist, welche Reihe man bekommt. Wir hatten aber Glück und konnten an einem der Endreihen Platz nehmen. Das Programm war wie gesagt schön lang. Es schaukelt sich schön ein und dann gibt das Reibrad nochmal Gas und so schaukelt es dann fröhlich hin und her. Leider aber kam bei mir kein Bauchkribbeln während der Fahrt auf. Vielleicht tun mir Schaukeln nichts mehr, vielleicht ist es auch zu niedrig – keine Ahnung. Aber etwas Airtime gab es trotzdem, immerhin.


Wildwasserbahn:

Ich liebe es ja durchaus nass zu werden und dieser Wunsch, wird einem bei der Wildwaserbahn gerne erfüllt, ein volles Boot bietet da ideale Voraussetzungen. Die Anlage von Reverchon bietet eine feuchte Fahrt ohne große Überraschungen, zumindest, was das Layout betrifft. Ein welliger Drop aus 7 Metern, ein Finaler aus 11 Metern Höhe. Sitzt man, zu zweit im Boot (es war kaum was los) gibt es einen leichten Sprühregen. Als wir zu viert im Boot waren, wurde ich von der „Eintauchwelle“ der zweiten Abfahrt nochmal gut durchnässt, aber so gehört sich das auch. Schön ist die Erweiterung um eine Onridefotoanlage, die vor einigen Jahren vorgenommen wurde, auch der Tunnel mit den vergleichsweise neuen Bemalungen ist schön, sollte aber mal entstaubt werden. Zwar ist die Bahn jetzt nichts besonderes in dem Sinne, aber sie gefällt trotzdem. Gerade auch das Stationsgebäude mit dem Wasserrad. Das Wasser in der Fahrrinne war auch sauber.
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Der Bayern-Park selbst besticht vor allem was die Optik angeht, zu seiner Nähe zur Natur. Zwar wird bei neueren Attraktionen auch auf Theming gesetzt, dennoch sind die meisten Attraktionen jetzt nicht so stark verkleidet, dafür aber schön in die Natur eingebunden. Dazu gehört z.B. die Pferdereitbahn oder die vorher schon erwähnte Achterbahn. Im Park befinden sich viele schöne Gebäude. Schon das Haus neben dem Eignang sieht sehr schick aus, auch die Kirche macht sich optisch gut und vor allem der Wald im hinteren Parkteil. Der Bayern-Park besteht so gesehen nämlich aus zwei Parkteilen. Im vorderen Bereich befinden sich die meisten Attraktionen von der Höhe her grob auf drei Ebenen. Oben der Wellenflieger mit der Indoorhalle und dem Hubseilturm, in der Mitte wartet die Froschbahn, die Drachenbahn und der Froschpendel und unten stehen die Achterbahn, Wildwasserbahn, Voltrum und viele weitere Attraktionen.

Mitten im Hang stehen dann noch weitere Fahrten, wie Freischütz oder die Zwergerlbahn.

Im Zweiten Parkteil befindet sich als Highlight wohl die Twinbob-Rodelbahn, für die aber leider ein Sonderentgelt von 1,50 Euro pro Fahrt fällig ist, genauso, wie bei der Sommerrodelbahn im ersten Parkteil. Hauptaugenmerk liegt hier aber im Wildpark, bei dem man mit viel Glück auf Luchse, Gämsen, Berberaffen, Sikawild und mehr zu sehen. Der Bayern-Park startete nämlich schon in den 80ern als Vilstaler Wildpark, bevor er 1991 zum Bayern-Park wurde und sich mehr und mehr in Richtung Freizeitpark entwickelte. Dennoch spielen die Tiere auch heute noch eine wichtige Rolle im Parkangebot.

Was mir besonders gefällt und sich herrlich anders von den Märchenwäldern anderer Parks abhebt ist der Olymp der Tiere, ein Erkundungsweg mit verschiedenen Mitmachaktionen, wie Baumstämme heben, hören und Riechen oder einem Quiz. Auch Weitsprung und eine Art Balancierweg ist hier zu finden, immer verknüpft mit wissenswerten Fakten unserer Miterdbewohner. Gerade wenn viel los ist, eine schöne Oase der Ruhe. So war es bei uns zumindest immer.
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Parkrundfahrt:

Gehen wir wieder nach vorne, einen der vielen Hänge im Park hinauf Richtung Ausgang. Auf dem Weg, an dem wir an dem leider schlafenden Rafting vorbeikommen, schließt sich ein Bahnhof an.
Fast schon ein Klassiker, ist der Bayern-Park-Express oder auch die Parkrundfahrt. Schon seit x Jahren (wer eine Zahl findet, kann sie mir gerne mitteilen) fährt der weißblaue Zug von Dotto durch den vorderen Parkteil. Dieser besteht aus zwei Wagen und einem kleinen Gepäckwägelchen, der u.a. für Kinderwägen, Rollstühle, Schwiegereltern oder anderes Problemgepäck genutzt werden kann. Da wir nichts davon dabei hatten, nutzten wir den kleinen Wagen auch nicht.

Im Laufe des Betriebs bekam die Parkbahn noch einen zweiten Zug dazu. Dieser war dunkelblau-silber und hatte sogar drei Wagen, plus Gepäckwagen. Komischerweise war von diesem Zug allerdings weit und breit nichts zu sehen. Normalerweise steht der nicht genutzte Zug immer im Bahnhof an der Seite. Es kam zwar schonmal vor, dass eine Lok kaputt war und getauscht wurde, aber das gleich der ganze Zug nicht da war, war schon eigenartig. Leider konnte mir der Mitarbeiter dazu nichts sagen. Er schien nicht mal was von einem zweiten Zug zu wissen (dachte wohl, ich meine eine zweite Attraktion). Da ich ja schon länger nicht mehr im Park war, die Frage an Euch: Wart ihr zwischen 2015 und 2020 mal im Bayern-Park und habt den zweiten Zug gesehen oder wisst was mit dem passiert ist? Schon eigenartig, zumal es ja der jüngere der beiden Züge ist, der weg ist. Naja, jedenfalls wäre es wünschenswert, er käme wieder zurück, denn an volleren Tagen, wird er auf jeden Fall benötigt. Vielleicht lagert er aber inzwischen auch einfach nur ganz woanders.

So, zurück zur Fahrt. Diese führt über den vorderen Parkteil entlang an den verschiedenen Attraktionen, wie z.B. dem Gerstlauer Sky Fly Duell der Adler, dem Wellenflieger von Zierer, der Sommerrodelbahn und hält kurz direkt neben der Achterbahn. Weiter geht es dann am Schmetterlingstanz vorbei, ehe es den großen Hang am Wildwasser-Rafting vorbei, wieder zurück in den Bahnhof geht.

Eine schöne Fahrt und für den Park sicher eine gute Alternative. Eine Monorail hat der Park nicht und eine schienengeführte Eisenbahn ist bei den Steigungen wohl auch schwierig und auch mit dem Platz dürfte es eng werden. So hat man aber trotzdem eine schöne und optisch ansprechende Rundfahrt. Nur der Motor macht geruchstechnisch negativ auf sich aufmerksam...
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Königsflug:

Im oberen Parkbereich befindet sich als Hauptattraktion der Königsflug, ein Wellenflieger von Zierer. Schön sieht er aus und eine Fahrt macht immer wieder Spaß. Ist halt ein Klassiker. Zwar leider ohne Fontänen und Musik, aber Laune macht er deswegen trotzdem.
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Pferdereitbahn und Eselreitbahn

Diese beiden von Metallbau Emmeln gebauten Anlagen ermöglichen es jedem, sich mal hoch zu Ross zu begeben. Beide Anlagen sind schön gestaltet. Die Eselreitbahn wartet sogar mit einigen leider nur statischen Figuren auf. Die könnte man vielleicht mal erneuern/umgestalten. Dennoch sind auch diese beiden Bahnen schön in die Natur integriert und bieten sogar einen Kindersattel für die Kleinen.

Froschbahn:

Geht man von der Pferdereitbahn ein Stück nach unten, gelangt man zur ältesten Achterbahn des Bayern-Park. Die 1995 eröffnete Froschbahn, ein small Tivoli Coaster von Zierer mit 3,3 Metern Höhe, 60 Metern Strecke und bis zu 26 km/h. Was mir gefällt, ist der Frontwagen, der sich ähnlich wohltuend von den Marienkäfern abhebt, wie auch schon die Raupe bei der Achterbahn. Viel zu sagen gibt es hier nicht. Man flizt via Reibradlift auf die Ausgangshöhe, um anschließende ein paar Hügelchen zu durchqueren, bis man wieder im Bahnhof landet. Üblicherweise wird mit vier Runden gefahren, auf Videos habe ich aber auch schon gesehen, dass nur drei gemacht wurden. Scheint wohl etwas vom Andrang abzuhängen. Trotz recht langsamer Abfertigung (bis mal die Türen geöffnet wurden...), warete man nicht zu lange. Es war recht wenig los. Hervorheben möchte ich auch hier nochmal die schöne Lage. Die Strecke liegt auch hier schön im Grünen. Lustig war noch die Bemerkung eines Kindes zu dem Frosch. „Der ist ganz gelangweilt.“

Drachenbahn

Die Berg- und Talbahn von Zierer kommt in einer schönen Optik daher. Der Drache ist schön bemalt, nicht zu kitschig und hat eine schöne Höhle, in der er sich austoben kann. Schöne seitliche Kräfte und eine Rückwärtsfahrt. Gehört auch schon lange zum Parkangebot dazu.



Froschpendel:

Zwischen der Drachenbahn und der Froschbahn warten drei Heege Kometenschaukeln auf die Besucher. Diese bieten schöne Airtime nur leider bremsen die Schaukeln recht schnell, nach dem Erreichen der Maximalhöhe.
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Rundbootfahrt durch Schloss(garten) und Grotte

Wir gehen nach hinten in den ruhigeren Parkteil und gelangen an einen großen See. Dieser wird von einem Raddampfer befahren welcher schienenlos durch den See an einer bewaldeten Insel vorbei fährt, um anschließend noch eine zweite Runde zu absolvieren. An unserem Besuchstag fuhr der Dampfer nur drei mal am Tag und als wir vorbei kamen, war er gerade nicht in Betrieb.

Dafür aber das zweite Mack-Produkt im Park. Die Rundbootfahrt. Eine kleine Fahrt mit Kurven, wo natürlich das typische harte Anecken nicht fehlen darf.😁 Begleitet von ruhiger Musik geht es durch den Schlossgarten und schließlich in eine Grotte, vorbei an König Ludwig + Gattin. Etwas arg kitschig, diese Kombi, aber immerhin ein kleiner Darkrideteil.
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Wir gehen wieder zurück, den zwei größere Attraktionen fehlen uns ja noch.

Der Freischütz

Freischütz ist ein Launch Coaster mit den bekannten X-Car Zügen. 483 Meter lang 24 Meter hoch und bis zu 80 km/h in 2,3 Sekunden. Das Layout wird mit einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit durchfahren und bietet hohe G-Kräfte. Bis zu 4,4 sollen es sein. Ich war von der Bahn tatsächlich nie so begeistert. Ich fand sie eher schmerzhaft, wegen der Bügel. Zumal ich auch ein Fan von Airtime bin, so traf die Bahn einfach nicht meinen Geschmack. Auch wenn Freischütz nachwievor nicht zu meinen Favoriten gehört, machte sie dennoch Spaß. Bei der zweiten Fahrt hatte ich beim Bügel mehr Spiel, es schrabbte nicht mehr so, wodurch die Ruckler, die die Bahn austeilt nicht mehr so störten. Diese verteilt die Bahn aber recht großzügig, vor allem die Einfahrt in die letzte Heartlineroll stößt ziemlich, aber alles nicht so tragisch. Allerdings hatte ich die G-Kräfte stärker in Erinnerung. Gerade die Halfpipe, also dieses Stück nach dem Looping wo laut dem (empfehlenswerten) Artikel von Coastersandmore drei Sekunden 3,5 wirken war weniger g-lastig, als ich dachte. Optisch gefällt mir die Bahn soweit ganz gut. Die Wolfsschlucht verschwindet leider etwas unter den Stützen. Sonst steht die Bahn relativ offen da, wobei sich die grünen Schienen wieder gut einfügen. Der Wartebereich ist ganz schön gemacht. Auch mit dem Labyrinth. Die Station mit dem offenen Lautsprecher ist auch ansonsten relativ nackt und der Soundtrack passt zwar gut zur rasanten Fahrt, aber weniger zu der Thematisierung. Vielleicht könnte Imascore da mal ran?

Fazit: Freischütz machte Spaß und ist für viele sicher ein Highlight. Für mich ist sie jedoch nur „nett“, da hat der Bayern-Park in meinen Augen bessere Attraktionen. Aber das macht nichts, ist ja nur meine Meinung und es kann ja nicht jeder alles mögen. Ich bin dennoch beeindruckt, was man sich da damals getraut hat und welche Mühe man sich für die Bahn gegeben hat. Und trotzdem hoffe ich, dass es eines Tages im Park mal eine richtig tolle Achterbahn gibt, die mich aus den Socken haut - vielleicht was mit Airtime?

Thaolon:

Ein Zierer Familienfreifallturm, welcher wohl urpsprünglich für den EP gedacht war. Schön eingehaust in einem Turm, den man bei der Anfahrt schon erkennt. Im Inneren erklingt ein Soundtrack und verschiedene Animatronics (yeahr, endlich Animatronics!) warten auf die Besucher. Gut, die Figuren sind eher so in Elfenfahrt-Qualität, aber immerhin. Die Fahrt selber ist im Vergleich zu den Poppy Towers oder gar Tikal recht langsam, nachwievor und auch auch sehr kurz. Fand ich etwas schade. Die anderen hatten aber ihren Spaß.

Bulldogfahrt und Hoftierrennen:

Zwei Attraktionen im hinteren Parkbereich möchte ich nicht unerwähnt lassen.
Die beiden von Metallbau Emmeln gebauten Anlagen, teilen sich eine Station und bieten eine gemütliche Fahrt vorbei an verschiedenen Szenen des Bauernhoflebens. Leider soweit alles statisch, macht es aber trotzdem optisch einiges her. Vor allem die Bulldogfahrt gefiel mir und bot sogar ein Onridefoto, welches ich mir im Anschluss der Fahrt gekauft habe. Etwas schade ist es, dass man gerade beim Hoftierrennen etwas arg schnell an den Szenen vorbei fährt. Da bleibt wohl nur: Nochmal einsteigen, um alles zu sehen.
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Duell der Adler:

So, nun noch zur letzten Attraktion. Mein erster Sky Fly. Ich war sehr gespannt und hatte hohe Erwartungen. Ich habe mir auch nochmal ein Onride von Moritz/kirmesfanmopohl (viele Grüße!) angeschaut, um mir die Technik abzuschauen. Leider stellte ich mich dabei sehr ungeschickt an. Ich blieb für mehrere Sekunden auf dem Kopf stehen (war auch ganz lustig) und bekam es einfach nicht hin. Bei einer späteren Fahrt kam ich dann aus dem Takt, weil ich genau in der falschen Richtung unterwegs war und mich die G-Kräfte in die andere Richtung zogen (ich hoffe man versteht, was ich meine). Der Herr vor mir hatte es denn raus, ich musste nochmal beginnen und hatte es dann immerhin kurz vor Ende der Fahrt geschafft vier oder fünf Überschläge hinzubekommen. Naja, immerhin.

Von der Fahrt selber hätte ich mir aber etwas mehr Thrill erhofft, aber offenbar ist es hier, wie bei Talocan. Überschläge und Drehungen jucken mich wohl nicht wirklich. Spaß machte es aber trotzdem und optisch steht es dem Park gut an. Dennoch konnten mich die Stadlgaudi und Voltrum als persönliche Neuheiten mehr überzeugen.
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Nicht unerwähnt lassen möchte ich noch die

Reifenrutsche – Tube Racer:

Dies ist eine nette, am Hang liegende Reifenrutsche, welche mit Einsitzer reifen befahren werden kann. Macht Spaß, kein Highlight, aber die Hanglage wurde gut genutzt.


Einige Attraktionen sind wir nicht gefahren. Hierzu gehörten die beiden Rodelbahnen, das Schwanenkarussell, die Zwergerlbahn, der Schienenzug und der Hubseilturm, sowie der Butterfly. Die Schweinchenbahn und die Schildkrötenbahn wurden auch nicht gefahren – hätten wir aber eh nicht nutzen dürfen.😁



Mit Fahrten auf den oben erwähnten Attraktionen, dem Durchwandern des Wildparks, einer Pause (die ich für weitere Fahrten auf Voltrum nutzte), fotografieren und den Park genießen, verging der Tag sehr schnell.

Mich hat der Bayern-Park auf jeden Fall überzeugt. Es ist schon toll, wie sich der Park entwickelt, obwohl man zu den kleineren Parks gehört. Da bin ich gespannt, wie es in Zukunft weiter geht. Viel zu meckern habe ich nicht. Das Parkbild ist soweit sauber und gepflegt, soweit dies möglich ist, wenn man sich das Verhalten mancher Besucher anschaut, die neuen Attraktionen werten den Park sehr auf, das Personal zugegeben war sehr unterschiedlich, dazu unten mehr. Die Parkfläche ist jetzt nicht durchthematisiert, aber schön naturbelassen, was dem Charakter des Parks gut steht.


Kurz das positive nochmal

- teilweise sehr freundliche Mitarbeiter (Kassenbereich, Achterbahn,)

-gepflegtes Parkbild und Grünanlagen

-gelungene Neuheit(en)

- kostenlose Parkplätze

Leider stachen aber auch einige negative Dinge im Park ins Auge:

- Beim Freischütz hat einer der Mitarbeiter in seinem OP-Haus geraucht – absolutes No-Go!

- Leider darf im Park geraucht werden, was sich dann auch bemerkbar macht. Es liegen Stummel herum und man sah vereinzelt Leute auch an den Engstellen qualmen, sogar in der Nähe von Kinderwägen. Glücklicherweise hielten sich die rauchenden Gäste am Besuchstag noch in Grenzen, dennoch sollte dringend am Nichtraucherschutz was getan werden.

- Beim Wellenflieger wurde von einem Gast gefragt, ob die Familie sitzen bleiben könne, da nur ein paar Leute warteten. Vom Lautsprecher hieß es „Außen rumlaufen“. Okay, wenn das so geregelt ist vollkommen verständlich, aber dann sollte man dies auch kommunizieren. Denn als der Familienvater antwortete, hieß es nur: „Dann bleib sitzen, dann wirst schon sehen, was Du davon hast.“ Fand ich ziemlich unprofessionell. Entweder man sagt, man darf nicht sitzen blieben, weil es so vorgeschrieben ist oder man lässt die Leute dann sitzen, anstatt so einer Antwort... Oder wie seht ihr das?

- Die Abfertigung war teilweise schon sehr langsam, was teilweise an den Abfertigungsmethoden, teilweise an den „Ein-Personen-Betrieb“ lag, allerdings weiß ich jetzt nicht, wie es da an wirklich vollen Tagen ausschaut, vielleicht wird da an den größeren Attraktionen mehr Personal gestellt.

Aber alles in allem ist der Bayern-Park ein schönes Ausflugsziel für die Familie. Wir hatten einen prima Tag und waren zufrieden. Ich freue mich, mich den Park mal wieder öfter zu besuchen und hoffe, dass die Familie Holzner weiterhin viel Erfolg mit ihrem kleinen, aber wirklich schönen Freizeitpark haben wird!

Ich hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen. Sollten Euch Fehler bei den Daten aufgefallen sein – dafür entschuldige ich mich – schreibt es gerne in die Kommentare. Gerne auch, wenn Euch der Bericht gefallen/nicht gefallen hat. Wie gefällt Euch der Bayern-Park? Auch dazu freue ich mich, von Euch zu lesen, auch zu einzelnen Attraktionen oder Tipps bezüglich Sky Fly und Info über den fehlenden Zug bei der Parkrundfahrt.

Es war ein gelungener persönlicher Auftakt in die Freizeitpark-Saison. 🙂
Also in diesem Sinne. Macht es gut liebe Grüße!

Euer Christoph.
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ThalainTheCat
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Sehr interessanter Bericht - auch wenn der Park vielleicht noch nicht ganz in der Bundesliga mitspielt sieht es doch nett dort aus. Einen schönen großen Mack-Coaster könnten sie natürlich noch gebrauchen 🙂

Zum Sky Fly kann ich dir leider nicht so viel sagen - ich bekomme den zwar gut hin aber das ist auch eher intuitiv als dass mans wirklich beschreiben könnte. Ich versuchs trotzdem mal: Im Prinzip ist es wie bei der Schaukel. Mit den Steuerflächen kannst du ja nach rechts und links lenken. Jetzt musst du das aufschaukeln - du fängst also zum Beispiel nach links an und lässt dich das kleine Stück raustragen was aus dem senkrechten Hang geht. Sobald du am Scheitelpunkt bist, nach rechts umschwenken, den Schwung mitnehmen bis ganz rechts, dann wieder umgekehrt und so weiter. Sobald du dich erst mal komplett drehst einfach eine Richtung beibehalten und es wird von selbst immer schneller. (Entgegengesetzt kannst du dann bremsen). Länger überkopf ist eigentlich die schwerste Übung, weil da musst du eine instabile Lage korrigieren.
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Danke Dir für Deine Antwort. Hihi, das war schon echt komisch auf dem Kopf zu hängen und wenn das die schwierigste Übung ist kann ich ja sogar drauf stolz sein, wer hätte das gedacht? 😃 Danke auch für den Tipp. Dann muss ich wohl noch etwas mehr üben. 🙂
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Toller Bericht Christoph. Vielen Dank!
Dein Homepark und du warst schon so lange nicht da? Oh wow krass.
Also ich bin in meinen Homeparks Legoland und Skyline Park öfters im Jahr auch wenn ich kein Fan von den Parks bin. Da gefällt mir der Bayern Park wesentlich mehr.

Den Bayern Park kenne ich natürlich aus vielen Besuchen zudem hatte ich 2017 und 2018 sogar die Saisonkarte.

Natürlich werde ich bald den Park wieder besuchen wegen Voltrum. Und ja: hab da Erfahrung mit solchen Freefalls. Ich sag nur Highlander im Hansa Park 😉

Aber ich denke ob nun 11 Meter weniger oder mehr, machts es auch nicht so aus. Aussicht wird sicher toll.

Und Freischütz: könnte wirklich geil sein (ich liebe Launch Coaster), wenn es nicht so viele schmerzhafte Schläge verteilen würde. Schade.
Grüße, Kevin

Meine Top Achterbahnen: 1. Helix (Liseberg) 2. Kärnan(Hansa Park); 3. Hyperion (Energylandia)
Jahres-/Saisonkarten 2020: Moviepark(G),Merlin(P),PlopsaGold,DisneyParis,Tripsdrill,SkylinePark, Plohn

ThalainTheCat
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Achso - was ist denn eigentlich an der Musik beim Freischütz faul? Ich hatte jetzt mal ein paar Onrides versucht aber außer einem Effekt beim Abschuss keine Musik identifizieren können. Die Bahn war doch nach der Oper thematisiert und da würden mir spontan mehrere geeignete Stellen einfallen, die gut passen würden. Oder haben die da was ganz anderes laufen (das wäre ja Sakrileg)...
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Zuletzt geändert von ThalainTheCat am Sa 4. Jul 2020, 23:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Erstmal danke Kevin für Deinen Kommentar! 🙂

Ja, ich war schon lange nicht mehr da, dafür müsste ich mir eigentlich den Hut der Schande aufsetzen. Aber irgendwie hat es mich nicht so gereizt, bzw ich war früher so oft da, habe auch schonmal da gearbeitet. Vielleicht so ne Art Durststrecke? Komisch zu beschreiben, aber der Park hat mir bewiesen (und das mit Ausrufezeichen), dass es sich auf jeden Fall lohnt, öfters vorbeizuschauen. 😃 Also, sollte das jemand vom Bayern-Park lesen: Ich gelobe Besserung! 😃

Kevin, mich würde Deine Meinung zu Voltrum (gilt freilich für alle hier im Forum) sehr interessieren. Gerade auch, weil Du schon mehrere Türme auch von anderen Herstellern gefahren bist. 🙂

ThalainTheCat: Also diese "Rockmusik" startet beim Abschuss und läuft während der ganzen Fahrt in der Station, aber mich hat das eher an einen Coaster ala Rock'n Rollercoaster erinnert. Es wirkte so, als hätte man eine Musik passend zur Rasanz der Bahn, nicht aber zum Thema gefwählt. Das fand ich etwas schade. Welche Musik da aber genau läuft kann ich nicht sagen, da können vielleicht andere helfen.
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ThalainTheCat
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Rockmusik? Ich glaubs echt nicht. Ich hab mir gerade mal interessehalber mal ein Onride mit Musik aus der Oper unterlegt (die letzte Kugel aus der Wolfsschluchtszene) und fand das eigentlich super passend, abgesehen davon, dass meine Aufnahme für die Fahrt etwas zu langsam war. Aber da findet man garantiert auch eine schnellere bzw. könnte halt eine einspielen lassen oder eine existierende digital nachjustieren.

Solche Thematisierungsabweichungen finde ich eigentlich unverzeihlich. Wenn sich eine Attraktion an einem großen klassischen Vorbild orientiert, dann sollte man doch auch das Quellmaterial nutzen. Das ist ja, als würde man im Can Can Coaster Metallica spielen 🙂
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MineTrainFan
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Dabei habe ich noch etwas vergessen. Ich möchte noch einen netten Gruß an einen Parkbesucher loswerden! 🙂 Viele Grüße an den Herrn, der am Freitag den 03.07.2020 mit dem schönen Space Adventure-T-Shirt, der Eurosat im Park war. Ich bin mit dem Zug vorbeigefahren und habe mich gefreut, noch einen EP-Fan zu sehen. Also falls Du das liest: Schöne Grüße und "All engines running!" 😃
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EuroMausi4
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Was für ein schöner und ausführlicher Bericht, vielen Dank dir! Ich wohne zurzeit auch in Bayern und habe bereits öfter überlegt dort hinzugehen. Sicher, in der Liga der Großen kann er nicht mitspielen, aber für einen schönen und kleinen Ausflug ist er anscheinend ganz gut zu haben. 😃 Der Voltrum schaut auch sehr vielversprechend aus, ca. 100 Meter Höhe ist ja nicht ganz ohne. Ich denke du hast mich dazu gebracht demnächst dort hinzuschauen. Danke dafür!

aigi
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Schöner Bericht. 🙂
Ich wohne keine 15 Minuten vom Park entfernt und möchte diesen auch bald einen Besuch abstatten.

Ich kann bestätigen, dass einige Bahnen wenig thematisiert, aber dafür immer wunderbar in die Natur integriert sind.
Die thematisierten Bahnen gefallen mir aber ganz gut. In diesem Thema holt der Park mit den neuen Attraktionen ganz gut auf.
Aber im Grunde bin ich der Meinung, dass für ein solchen kleinen Park die Gestaltung sehr gelungen ist.
An Skyline Park sieht man wie schlecht es sein könnte.

Wegen der Abfertigung: Die war im BayernPark schon immer nicht so toll.
Auch an vollen Tagen wird pro Bahn auf einen Mitarbeiter gesetzt.
Ich war vorletztes Jahr an einem sehr gut besuchten Tag im Park.
Beim Wildwasserrafting hatte der Herr überhaupt keine Eile, bzw. wurde keine einzige Gondel voll besetzt.
Ärgerlich, die Wartezeit war über 45 Minuten.

Skerpla
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Ich glaube, ich sollte dort bei Gelegenheit auch mal vorbeischauen. Der Park scheint ja relativ viel bieten zu können.

Zur Onride-Musik: Das wäre ja wohl eine Sache, die man wirklich sehr leicht nachrüsten könnte.
Und ich würde gerne mal wissen, wie die neue Eurosat mit Metallica wäre. Vielleicht könnte man so etwas in einer ERT organisieren?

ThalainTheCat
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Wenn mir jemand ein oder mehrere passende Metallica-Song(s) raussucht (ich kenne die Band nicht so gut) unterlege ich gerne mal testhalber ein Onride (inkl. Wartebereich) mit der Band und verlinke es hier... 🙂
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MineTrainFan
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

@EuroMausi4 und @aigi Vielen Dank für das Lob und ja ich kann einen Besuch im Bayern-Park wirklich nur empfehlen, ein toller Tagesausflug wird hier definitiv geboten. 🙂 @Skerpla Wie weit ist denn der Park von Dir entfernt? Vielleicht kannst Du ihn ja auch mit anderen bayerischen Parks verbinden?

Nochmals danke an alle, die den Bericht gelesen und kommentiert haben.
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Willyviper
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Hallo allerseits,

wirklich interessanter Bericht, leider ist der Park mit über 400km zu weit für einen Kurztrip.
Macht echt Spaß, allerdings würde ich mir hier ein längeres und rasanteres Fahrprogramm wünschen. Ich glaube das Ding könnte noch mehr.
Ich finde oft, dass die Drehfahrgeschäfte, die man rasant von der Kirmes kennt in Freizeitparks ganz müde gähn Fahrprogramme haben. Verstehe das eigentlich nicht, kaufe mir ja auch keinen 911er um dann nur Stadtverkehr zu fahren, da gibts glaube ich geeigneteres.

Gruß
Christian

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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Das habe ich auch öfters gelesen, auch bei Fahrgeschäften wie Feria Swing aus dem EP, die Varianten auf der Kirmes sollen oft deutlich schneller fahren. Da ich schon langer nicht mehr auf einer Kirmes war, kann ich es selbst nicht beurteilen.

Vielleicht liegt es daran, dass man in den Parks solche Attraktionen lieber als Familen-, statt als Thrillattraktionen anbietet und dafür den Thrillanteil den Achterbahnen überlässt?

PS: Danke fürs Lesen und das Lob! 🙂
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ThalainTheCat
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Beitrag Re: Voltrum - das neue Highlight im Bayern-Park? »

Ich denke der Hauptaspekt ist ein anderer - auf einer Kirmes geht man davon aus, dass ein Besucher eine Handvoll Fahrten macht. Mit dem Preis einer EP-Tageskarte kommt man ja vielleicht gerade mal auf 8 größere Attraktionen - 6 bis 8 Euro ist Standard. In einem Park ist die Zahl eher zwischen 15 und 40 (oder 50 oder 100 🙂), also kann die einzelne Fahrt einfach nicht so bis zum Letzten knallen. Wenn ich so einige der krasseren Kirmesattraktionen wie Apollo 13 sehe und mir dann überlege, was es rein körperlich bedeuten würde 20, 30 oder 50 Fahrten dieser Klasse an einem Tag zu machen, da bin ich dann doch froh dass die Parks sich ein wenig zurückhalten!
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